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Finikas auf Syros – nur ein Zwischenstopp

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Freitag morgen heißt es, den sicheren Hafen in Paroikia zu verlassen, da heute die Charterboote alle zurückkommen. Wir vermuten, dass der Starkwind der letzten Tage noch eine große Welle hinterlassen hat, weshalb wir geplant haben, erst noch einen Tag am Anker in der Bucht zu verbringen. Doch der Lamma Wetterbericht sagt, dass schon mittags die Welle abgeebbt sein soll, so wagen wir die Fahrt Richtung Norden. Letzte Einkäufe beim Bäcker und beim Obstladen (die leckeren Erdbeeren), noch einmal für 1 € Wasser (die Triton App ist super!) nehmen, dann geht es los. Wir verabschieden uns vom tollen Hafenmeister Jason mit einem Trinkgeld (für die Hafengebühr ist die Stadt zuständig, die sich aber die ganzen Tage nicht gemeldet hat).

Wir erwarten wenig Wind aus N oder W (da sind sich die Wetterberichte nicht einig). Kaum aus der Bucht, kommt uns ein 3er aus Nord entgegen. Das passt für uns und wir kommen unverhofft zum bisher besten Segeltag der Saison. Mit Groß und Genua können wir 4 Stunden lang mit 5 bis 6 kn fahren, herrlich. Auch die Welle nimmt erst langsam ab, aber stört kaum, endlich mal segeln to our liking!!!

Wir haben uns Syros als Ziel gesetzt. Ob wir bleiben wollen, diskutieren wir erst am Abend. Wir finden einen guten Ankerplatz in der NW Ecke bei einigen Bojen. Der Hafen scheint innen weitgehend voll, außen gibt es noch Plätze. Dennoch wollen wir angesichts der stärkeren N Winde ab Montag doch morgen schon Richtung Kythnos oder Kea. Die Besichtigung der Insel Syros muss noch warten.

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