Nach einer schrecklichen Nacht in einem Boot, das zur Schiffschaukel wurde durch den Schwell der durchrasenden Fähren, Motoryachten und den sich stets drehenden Winde aus Ost und Südwest und in welcher Gundel gar kein Auge zugetan hat, WD dagegen im Salon wunderbar durchgeschlafen hat (!) – so ungerecht ist die Welt!!! – legen wir am frühen Morgen ab! Endlich die normalen Segelgeräusche, mit dem richtigen Wind und vor der Genua mit guten 5 kn! Wir segeln beinahe die ganze Strecke, bis kurz vor Aegina, wo wir in eine herrliche geschützte Südbucht, Klima, einlaufen. Wir ankern sicher auf Sand vor dem Badebereich des Strandes und eines Restaurants. Es ist wenig Betrieb. Einige Motoryachten und ankommende Segler legen jeweils mit Landleinen an, während wir gut schwoien und ruhig liegen. Hier ist Urlaub angesagt. In der Tat bleiben wir drei Tage, die wir mit Faulenzen, Schwimmen und Lesen verbringen. Einmal essen wir mäßig wir an Land und wandern ein Stück Asphalt entlang Richtung Perdika, aber es wird uns zu heiß und wir kehren bald um. Es kommen tagsüber einige dicke Motorboote und Charter-Kats an, die aber abends weiterfahren. Von hier wollen wir dann quasi gegenüber im Süden unsere bereits an Land bei Galatas befindlichen Freunde von der Nausikaa II besuchen.

