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Wir bekommen einen Platz in der Marina Paroikia

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Es hat sich ein mehrtägiger Starkwind von SW angekündigt, weshalb wir da einen sicheren Platz aufsuchen wollen. Despotiko wäre zwar geeignet, aber wir brauchen Proviant, auch das Schmutzige-Wäschefach quillt über. So hat Gu dankbarerweise den Hafenmeister in Paroikia kontaktiert, der uns verspricht, heute uns unterzubringen. Wir sollen ihn dann auf VHF 11 anrufen.

Nach dem Frühstück in wollen wir starten, aber oh Schreck! Nichts rührt sich an Motor. Was kann das sein? Da aber auch die Beleuchtung bei der Zündung nicht geht, vermutet WD ein Kontaktproblem. Nun ist es nicht einfach an den Schalter zu kommen. Dazu muss erst einmal die Backskiste ausgepackt werden, damit WD da hineinkriechen kann. Am Schalter hängen dann Kabel herunter und nach einigen Überlegungen ist der Übeltäter gefunden. Es gibt eine Steckverbindung, die sich im Laufe der Jahre gelöst hat.

Problem behoben starten wir und fahren nur mit Genua und Motor durch die Meerenge zwischen Paros und Antiparos, nicht ohne vorher bei der offenen See noch einige heftige Wellen aushalten zu müssen. Die Passage hatten wir vor zehn Jahren schon einmal gemacht. Man soll nur bei wenig Welle durchfahren, weil es stellenweise sehr flach ist. Immer wieder etwas spannend.

Vor Paroikia rufen wir den Hafenmeister Jason an, der uns klare Anweisungen gibt. Es dauert ein bisschen bis er verstanden hat, dass wir mit dem Bug anlegen wollen, aber er hat eine sehr coole und humorvolle Art mit den Problemen im Hafen umzugehen. Außerdem -offensichtlich Musikliebhaber- singt er erstmal die Melodie von Nights in White Satin! So kommen wir sicher zum Stand. Da die Mooringleinen im Hafen etwas durcheinander liegen (Jason sagt, dass er ständig bei der Stadt fordert, dass sie in Ordnung gebracht werden sollen), gibt es etwas Konfusion mit dem argentinischen 8-m Boot nebenan, das zT. Bei uns festmachen muss, aber dennoch liegen wir sicher.

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