Seit vorgestern 7 Uhr morgens schwimmt die White Satin wieder. Kurz der Reihe nach:
am Sonntag, 30.8. erreichen wir nach problemlosem Flug und ebenso problemloser Taxifahrt mit George den Boatclub. Es ist schon dunkel, aber Süß empfängt uns am Tor , übergibt uns den Schlüssel und wir steigen auf das Boot. Zum Glück ist ja ein Scheinwerfer direkt am Boot, sodass wir gut sehen können. Wir befreien das Boot von allen Verpackungen und reinigen es grob. Vor allem versuchen wir die angestaute Hitze aus dem Boot zu vertreiben, was aber mangels ordentlicher Brise wenig gelingt. Gegen Morgen kommt dann doch etwas Frische auf, sodass wir einigermaßen schlafen. Die nächsten zwei Tage bereiten wir das Boot vor, wobei eigentlich nur in den Morgenstunden gearbeitet werden kann. In der Mittags- und Nachmittagshitze begeben wir uns an den Strand. Segel fertigmachen, putzen, Wasser auffüllen, Proviant einkaufen steht auf dem Plan. Für den Morgen des 2.9. steht dann das Zu-Wasser-Lassen an. Da wir den Ablauf hier jetzt kennen, bei ruhiger und dieser Vorgang weniger, dennoch ist es spannend. Aber in einer halben Stunde schwimmen wir.
wir wollen erst schnell nach Eretria, wo wir ja schon im Juni waren und wobes einen guten Ankerplatz gibt. Nach zwei Versuchen halt der Anker auch hervorragend, aber eine Stunde später macht uns ein freundlicher Herr im Kajak darauf aufmerksam dass wir 100m Abstand zum Badestrand halten müssen. Also neue Ankerversuche, mit dem dritten geben wir uns zufrieden, obwohl wir nicht optimal eingegraben sind. Aber es sind nur schwacheWinde vorhergesagt, sodass wir es dabei belassen.
dieHitze setzt schon sehr zu, hinzu kommt noch lauter Musik aus den Tavernen, insgesamt sind wird trotz des Schwimmvergügens etwas genervt und fahren am nächsten Morgen gleich in der Frühe ab. Ziel ist die unbewohnte Insel Kavalliani, von der Marco und Petra geschwärmt haben.
da sind wir nun in einem sicheren kleinen Hafen und werden die nächsten zwei Tage auch bleiben, da wieder Meltemi angesagt ist