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Vermutlich einige Tage auf Kimolos

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4.45 Uhr klingelt der Wecker. Gu hat wegen Aufregung fast gar nicht geschlafen. Wir sehen noch einmal die Wetterberichte. Der eigentliche gute Nordwind soll aber nun auf 5 Bf am Anfang gehen und vor allem erwartet uns eine bisher nicht prognostizierte hohe Welle. Wollen wir das 10 Stunden aushalten? Zwar wird der Weg von da in die Athener Richtung einfacher, aber wir müssen da ja nicht unbedingt hin. So beschließen wir, doch hier in der Gegend ein sicheres Plätzchen zu suchen. Ab Montag wartet strenger Meltemi auf uns, da wollen wir schon in einem Hafen sein. Auf der gestrigen Fahrt haben wir den Hafen von Kimolos gesehen, er schien nicht voll, also wollen wir das probieren.

Anker auf, 1. Reff, da wir gegen den Wind müssen und los geht es. Zwar ist kein Gewitter gekommen, aber es fängt an zu regnen. Da müssen wir wirklich das Ölzeug aktivieren!


Ansonsten geht die Fahrt aber problemlos, zurück an der Süd und Ostküste von Milos wieder nach Norden. Nur wenige Meilen ist Kimolos entfernt und – welche Wunder – es gibt einen freien Platz an der Hafenmauer – und noch größeres Wunder, das einzige Segelboot, das einen noch geschützten Platz hat, verlässt den Hafen. Wir verholen uns sofort dorthin und beschließen hier den Meltemi abzuwettern.

Direkt gegenüber ist auch ein kleines Restaurant und Café. Es ist ja erst 10 Uhr morgens, da gönnen wir uns ein Omelett Frühstück im Café Afritis (etwas überteuert: zwei Omelettes – eines Natur, eines mit alles 20€!) Währenddessen gibt es einen ergiebigen Regen, worüber sich Natur und unsere durchsalzene White Satin sicher freuen.

Insgesamt können wir in diesem Mai nicht über übermäßige Wärme klagen. Ins Schwitzen kommen wir eigentlich nur wenn’s steil bergauf geht!

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