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Ankunft in Malagari und drei Tage auf der Werft

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Die Abreise geschieht in diesem Jahr über Athen. Wir können den Reisetag gemächlich angehen und fahren um 9 Uhr mit der S-Bahn zum Flughafen. Diesmal alles fast pünktlich, sodass wir reichlich Zeit auf dem Flughafen haben. Zeit für einen guten Kaffee mit teurer Beilage in Gestalt von Sandwichs. Nach herrlichem Überflug über die schneebedeckten Alpen kommen wir gegen 17 Uhr in Athen an und fahren in unser Airbnb, im Stadtteil Kolonaki, den wir bei unseren letzten Athenübernachtungen 2017/18 schätzen gelernt haben. Das Apartment war allerdings nicht so schön wie damals bei Dimi, aber immerhin blitzsauber. Das Viertel mit vielen kleinen Cafés und Bars immer noch schön. Wir machen einen kleinen Gang zu den National Gardens, wo ein großes House-Festival gerade an Lautstärke zunimmt, so fliehen wir in Richtung Olympiastadion – sehr eindrucksvoll – und essen dann in einer netten Pizzeria nahe unserer Wohnung.

Die Nacht haben wir beide schlecht geschlafen. Eine durchgehende Matratze und eine ebenfalls große Decke für beide ist in unserem Alter nicht mehr angebracht. Aber immerhin brauchen wir nicht so früh raus, weil der Flieger erst um 13 Uhr startet. Wir fahren aber nach dem Kofferpacken doch gleich zum Flughafen und beschließen dort zu frühstücken. Das klappt alles gut und wir besteigen unser kleines Propellerflugzeug nach Samos. Es ist sehr windig geworden, sodass wir öfter in Turbulenzen geraten, besonders beim Anflug auf Samos werden wir durchgeschüttelt. Der Kapitän meistert aber die Landung souverän.

Das Auto steht am Flughafen bereit, es klappt alles wie vorhergesehen. Freundliche Begrüßung in der Werft, nicht mehr so überschwenglich wie zu Aiglis Zeiten, aber alles scheint gemacht zu sein. Das neue Segel liegt bereit und wir machen uns schon einmal damit vertraut. Die komplette Montage verschieben wir auf den nächsten Tag, da der Wind zu stark ist. Der neue Wasserhahn ist montiert, aber noch leckt er. Kosta soll das morgen richten. Aber Warmwasser funktioniert mit dem neuen Boiler!! Abends gehen wir in der Stadt Pasta essen.

Der Dienstag ist dann voll mit Arbeit.Großsegel fertig gemacht. Die Planen abgespritzt, dann Einkaufen, Grundversorgung bei Lidl, weiter am Boot gearbeitet. Abends fahren wir in die Samos Marina, aber kein bekanntes Boot dort. Wir gönnen uns aber ein ausgezeichnetes Abendessen bei Knife&Fork in Pythagorion.

Donnerstag soll das Boot ins Wasser kommen, daher muss am Mittwoch alles erledigt sein. Viel steht noch an, das Auto wird abgegeben, alle Segel montiert, das Bimini aufgebaut usw. Abends geht es nur noch bis zur Kantina am Fährhafen, wo wir uns einen Souvlakispieß mit Pommes und Tsatsiki gönnen.

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