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Myrina am Steg

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Nach einer immer noch durchgeschaukelten Nacht, in der wir aber schlafen konnten, entdecken wir – man glaubt es kaum – oh Wunder einen freien Liegeplatz längs des Kais! Ungefrühstückt lichten wir schnell den Anker und legen überglücklich längsseits an! Wir fühlen uns wie Glückspilze, die einen Sechser im Lotto gewonnen haben. Wie himmlisch die Ruhe eines nicht-schwankenden Bootes! Und noch ein weiterer Glücksfall: ein Wasserhahn direkt neben uns. Er tropft zwar ständig , aber das Wasser lädt die ganzen Tauben und Dohlen zum Durstlöschen ein. Wir verbringen den Tag mit schlafen und später Bummeln im Städtchen. Sogar eine neue Gasflasche erhalten wir im bekannten Laden am Busbahnhof direkt nur nach einer Viertelstunde Wartezeit! Und endlich: Gu ergattert ihren heiß ersehnten Milchaufschäumer!!!

Abends essen wir (mäßig) am Strand direkt in der hinter dem Berg Athos untergehender Sonne! Ein perfekter Tag, der in einer wunderbar ruhigen Nacht ausklingt!

Seit langem schlafen wir wieder einmal aus! Das Wetter ist am nächsten Tag ruhig, warm aber frisch. Zum Glück lässt die Hitze noch auf sich warten. Heute ist Wasch-,Putz- und STIFADO-Tag. Während die Wäsche wäscht kaufen wir das Fleisch, und WD kauft bei Admiral neue Walkingschuhe samt Socken und T-Shirt!

Der 30.05. ist Wäschetag 2, Diesel besorgen und bei Lidl das von Gu FALSCH gekaufte (nur 2-lagig!!!!!) Klopapier umzutauschen! Wir müssen außerdem tief ins Portemonnaie greifen, als wir die Hafengebühr für die ganze Woche entrichten: 24€!!!!! Ansonsten findet Gu den verschwundenen Kugelfender beim Nachbarlieger Steve an Bord wieder. (Ist wohl abgegangen bei unserer Aktion des Rückwärtssetzens unseres und des Niederländers von der Illyrian- auch bei Roussakis übrigens und wie wir diesen Monat bei Stavros Manitsas in Nea Peramos – hinter uns Boot wg eines angekündigten weiteren Motorboots (das dann nicht kam!!!) und dann gibt’s noch eine Radtour am nördlichen Strand entlang bis in den hübschen kleinen Badevorort mit einem weiten und vielen Sonnenschirmen und Cafés ausgestatteten Sandstrand, wo sicherlich im Sommer der Bär steppen wird! Der Wellengang ist ziemlich stark – Nordseefeeling halt! Der sich angekündigende Starkwind schickt schon einmal ein paar beachtliche Vorboten. Hier finden wir auch das auf dem Strand gelegene Restaurant Manos, wo wir morgen essen wollen ( falls es der Wind zulässt).Nachts setzt dann der heftige Nordost (mit Böen 6) ein, der die Masten und Wanten pfeifen und klappern lässt. Aber wir schlafen diesmal selig den Schlaf derer, die wissen dass sie gut gesichert am Steg liegen!

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