{"id":2896,"date":"2026-05-17T17:34:25","date_gmt":"2026-05-17T15:34:25","guid":{"rendered":"https:\/\/whitesatin.website\/?p=2896"},"modified":"2026-05-18T07:22:10","modified_gmt":"2026-05-18T05:22:10","slug":"pano-koufonisi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/2026\/05\/17\/pano-koufonisi\/","title":{"rendered":"Pano Koufonisi (16.05.)"},"content":{"rendered":"\n<p>Unsere Nacht ist um 4.30 zu Ende. Schlie\u00dflich geht\u2019s ja heute auf gro\u00dfe \u00dcberfahrt von vielleicht 12Std. Der Wetterbericht erscheint uns einigerma\u00dfen positiv mit wenig Welle und wechselnden Winden, so dass wir zuversichtlich noch in der Morgend\u00e4mmerung ablegen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1000092861-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2908\" srcset=\"https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1000092861-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1000092861-300x225.jpg 300w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1000092861-768x576.jpg 768w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1000092861-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1000092861-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1000092861-640x480.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei ruhiger See und mattem Wind umrunden wir die S\u00fcdspitze von Patmos und nehmen Abschied von den Dodekanes (s. Foto) Wir k\u00f6nnen Gro\u00df und Genua setzen, lassen aber den Motor mitlaufen, damit wir auf mind. 5kn Geschwindigkeit kommen. Gegen 9 Uhr frischt der Wind so auf, dass wir den Motor stoppen k\u00f6nnen, allerdings nur f\u00fcr eine Viertelstunde, dann kommt uns eine h\u00f6here Welle direkt auf die Nase, sodass wir wieder den Motor leicht mitlaufen lassen. Nach einer Stunde dann wird der Wind st\u00e4rker, sodass wir ein Reff einbinden. Bei dem neuen Segel geht das nicht ganz so einfach, weil das Tuch noch sehr steif ist, aber schlie\u00dflich gelingt es. So geht es heftig hin und her: Gro\u00df raus, Gro\u00df rein, Motor an Motor aus. Die Welle wird auch immer h\u00f6her, sodass es immer weniger Vergn\u00fcgen macht und wir der Ankunft sehns\u00fcchtig entgegen sehen, die aber immer noch einige Stunden entfernt ist. Erst wenige Meilen vor dem Ziel wird die Welle wieder ruhiger und wir k\u00f6nnen relativ entspannt in den Hafen einlaufen. Denken wir! Gu hatte morgens schon mit dem Hafenmeister telefoniert und er hat uns versichert, dass wir ein Pl\u00e4tzchen bekommen. Jetzt eine halbe Stunde vor Erreichen des Ziels melden wir uns erneut und bekommen wieder die Zusage, dass Platz ist, aber es bleibt unklar, ob wir l\u00e4ngsseits anlegen k\u00f6nnen. So haben wir es wenigstens aus dem Kauderwelsch verstanden. Als wir in die kleine Marina einlaufen ist aber alles voll und der Hafenmeister weist uns einen Platz mit Anker zu. Darauf sind wir gar nicht vorbereitet. So muss Gu einige Runden drehen, bis WD den Heckanker klar gemacht hat. Zum Gl\u00fcck gibt es Platz zum man\u00f6vrieren und nach einigen Minuten ist allen klar zum Festmachen. Der Hafenmeister nimmt die Leinen und alles klappt. Der Anker hat sich auch fest eingegraben, sodass wir uns sicher f\u00fchlen. Ein gro\u00dfer Kat liegt neben uns und versperrt die Sicht, aber er gibt auch Schutz.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir klarschiff gemacht haben, machen wir einen Rundgang durch das Dorf. In den Jahren, seit wir letztens hier waren (2017) hat sich viel getan. Es ist ein richtiger Touristenort geworden. Direkt neben dem Hafen ist ein gro\u00dfer sch\u00f6ner Strand und es kommen wohl auch viele Ausfl\u00fcgler aus Naxos her\u00fcber. Eine ganze Armada von Powerbooten liegt im Hafen, ob nur vor\u00fcbergehend oder auf Dauer wissen wir nicht. Am n\u00e4chsten Morgen stechen sie alle in See. Da Strom und Wasser im Preis von 15\u20ac inkludiert ist, nutzen wir den folgenden Tag um das Boot sauber zu machen, Ger\u00e4te aufzuladen usw. Mittags gehen wir in einer Taverne &#8222;Kapit\u00e4n Nikolas&#8220; sehr lecker essen und nehmen uns vor, noch eine kleine Wanderung \u00fcber die Insel zu machen. Sie ist nicht sehr einladend,\u00fcberall sind Baustellen, an manchen wird gearbeitet, manche scheinen verlassen. Aber der Blick von der h\u00f6chsten Stelle entsch\u00e4digt uns: an der Ostseite ist eine wundersch\u00f6ne kreisrunde Bucht, in der auch 6 Schiffe ankern, nach Osten sieht man Denoussa und selbst Ikaria, nach S\u00fcden Amorgos bis nach Santorin, im Westen die kleinen Kykladen aufgereiht und im Norden nat\u00fcrlich das nahe Naxos! Als wir zur\u00fcckkommen gibt es Aufregung im Hafen, zwei riesige Katamarane laufen ein, einer macht direkt an unserer Steuerbordseite mit Anker fest. Wir bef\u00fcrchten, dass unser Anker bei dem Man\u00f6ver sich gelockert hat. Zun\u00e4chst scheint das aber nicht der Fall zu sein. Erst als abends der Wind auf N und NW dreht werden wir doch dicht an den Kai gedr\u00fcckt. Wir machen eine Hilfsleine am Kat fest und dadurch gelingt es uns Abstand zu halten. Ein unsicheres Gef\u00fchl aber bleibt. Im Laufe der Nacht soll der Wind aber abnehmen.<\/p>\n\n\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Nacht ist um 4.30 zu Ende. Schlie\u00dflich geht\u2019s ja heute auf gro\u00dfe \u00dcberfahrt von vielleicht 12Std. 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