{"id":2313,"date":"2025-06-12T20:40:56","date_gmt":"2025-06-12T18:40:56","guid":{"rendered":"https:\/\/whitesatin.website\/?p=2313"},"modified":"2025-06-15T11:56:27","modified_gmt":"2025-06-15T09:56:27","slug":"2-tage-limenaria-thassos-wir-brauchen-proviant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/2025\/06\/12\/2-tage-limenaria-thassos-wir-brauchen-proviant\/","title":{"rendered":"2 Tage Limenaria (Thassos) &#8211; wir brauchen Proviant"},"content":{"rendered":"\n<p>wie schon in den letzten Beitr\u00e4gen vermerkt, haben wir kaum noch Proviant. Am letzten Abend am Anker bei Potos werden Spaghetti mit Dosentomaten gemacht. Die Nacht ist ruhig, auch der Morgen, doch als wir abfahren frischt es auf. Das gef\u00e4llt uns nicht gut, da wir nicht wissen, wie voll es in Limenaria ist und wie wir anlegen k\u00f6nnen. Gu ist bereits aufgeregt, weil sie mit ungutem Bauchgef\u00fchl an den Anleger mit Heckanker denkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon von weitem sehen wir viele Masten, leer wird es nicht sein. Daher bereiten wir schon einmal den Heckanker vor. Wenn wir \u00fcberhaupt einen Platz finden, dann nur mit Bug zum Kai und Heckanker. Das macht Gundel noch nerv\u00f6ser. In der Tat gibt es gerade mal eine kleine L\u00fccke zwischen all den gro\u00dfen Yachten, wo wir hineinpassen k\u00f6nnen. Aber rechts und links Anker. Wo k\u00f6nnen wir unseren Anker setzen ohne \u00fcber eine Kette zu geraten? Nach mehreren Kreisen trauen wir uns und es gelingt! Ein Spanier von einem Nachbarboot hilft mit den Leinen und nach einigem Hin und Her sind wir fest. Links ein solides Aluboot aus Genf, auch mit Heckanker, rechts eine 55er Bavaria! Da kann ja nichts passieren! Gu braucht erstmal eine Durchschnauf-Pause, da sehr mitgenommen von der Anspannung, ob der Anker im richtigen Moment an der richtigen Stelle in der richtigen L\u00e4nge des Ankerbandes geworfen wurde. Aber es hat 100% hingehauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Froh machen wir das Schiff klar, auch der Wasserhahn direkt vor unserem Bug funktioniert, was wollen wir mehr? Einige kleine Eink\u00e4ufe f\u00fcr den Lunch und das Fr\u00fchst\u00fcck morgen, dann legt sich die Aufregung. Wir kennen ja Limenaria gut von unserem Aufenthalt vor drei Jahren, ein bisschen Blankenberge-Feeling. Gr\u00f6\u00dfere Hotelk\u00e4sten (in Wahrheit aber nur ein Drittel so hoch wie in Belgien) davor ein Restaurant neben dem anderen. Dazwischen noch Andenkenbuden jeder Art. Es ist noch keine Hochsaison, dennoch alles schon gut gef\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>zum Abendessen gehen wir in das uns bekannte Elia Restaurant etwas abseits vom Trubel. Man sitzt unter B\u00e4umen in einem h\u00fcbschen Hotelgarten mit Blick auf den Athos, wird freundlichst bedient und mit leckeren Essen verw\u00f6hnt, nur etwas \u00fcberteuert, was uns aber nicht st\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Tag ist ausgef\u00fcllt mit Grundeink\u00e4ufen. Auch Diesel muss getankt werden, doch gl\u00fccklicherweise hat unser Bavaria-Bootsnachbar einen Tankwagen bestellt, so k\u00f6nnen wir auch gleich unseren Tank randvoll auff\u00fcllen. Bei der Suche nach Gem\u00fcse gehen wir zu einem Supermarkt am S\u00fcdende der Promenade, doch er hat nicht viel zu bieten, daf\u00fcr entdecken wir einen Segelzubeh\u00f6rladen, wo wir gleich einige Zeisinge erstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da sind wir fast am Ortsende und wir sehen eine eiserne Br\u00fccke aus dem 19. Jahrhundert \u00fcber die Stra\u00dfe. Das wollen wir erkunden und machen dann bei einem Spaziergang durch ein sehr h\u00fcbsches Pinienw\u00e4ldchen sch\u00f6ne Entdeckungen. Es gab am Anfang des 20.Jahehunderts ein gro\u00dfes prosperierendes Erzabbaugebiet hier, geleitet von einer deutschen Bergbaugesellschaft (Speidel). Das jetzt verwahrloste Verwaltungsgeb\u00e4ude steht prachtvoll auf einem H\u00fcgel \u00fcber dem Meer, dahinter Werkr\u00e4ume, die zu einem Museum umgestaltet werden. In einem Innenhof sind wohl auch im Sommer Veranstaltungen geplant. Sch\u00f6n, immer wieder etwas Neues zu entdecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den Eink\u00e4ufen gehen wir wieder ausw\u00e4rts essen. Die Fressmeile ist zu einladend und im Boot ist es zu stickig um zu kochen. Auch etwas au\u00dferhalb gelegen finden wir ein voll besetztes Lokal &#8218;Agistri&#8216;, wo wir sehr lecker Stifado und Kalamari essen. Um all der Wespen Herr zu werden befinden sich \u00fcberall an den Tischen rauchende Kaffeesatz-Teller gegen die sich \u00fcbet die Fleischmahlzeiten hermachenden Wespen , was eher die Lust am Essen der menschlichen, aber nicht der tierischen G\u00e4ste verdirbt. Uns lassen die Tierchen v\u00f6llig links liegen, denn die Sonne ist untergegangen und sie m\u00fcssen heim ins Nest &#8211; Feierabend!<\/p>\n\n\n\n<p>Dann auf unserem R\u00fcckweg geht noch der Blutmond direkt \u00fcber der Landzunge auf, \u00fcberall werden die Handys gez\u00fcckt. Morgen soll dann Abreise sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"849\" src=\"https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_4957-1024x849.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2363\" srcset=\"https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_4957-1024x849.jpeg 1024w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_4957-300x249.jpeg 300w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_4957-768x637.jpeg 768w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_4957-1536x1273.jpeg 1536w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_4957-2048x1698.jpeg 2048w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_4957-640x531.jpeg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>wie schon in den letzten Beitr\u00e4gen vermerkt, haben wir kaum noch Proviant. 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