{"id":1579,"date":"2024-06-04T07:23:30","date_gmt":"2024-06-04T05:23:30","guid":{"rendered":"https:\/\/whitesatin.website\/?p=1579"},"modified":"2024-06-09T07:57:28","modified_gmt":"2024-06-09T05:57:28","slug":"kamariotissa-samothraki-unser-hauptziel-ist-erreicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/2024\/06\/04\/kamariotissa-samothraki-unser-hauptziel-ist-erreicht\/","title":{"rendered":"Kamariotissa Samothraki, unser Hauptziel ist erreicht"},"content":{"rendered":"\n<p>Da der urspr\u00fcngliche Text und die Fotos aus Versehen gel\u00f6scht wurden, gibt es nun eine neue Version:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir verlassen Moudros morgens um 6 Uhr, da der angesagte und f\u00fcr uns g\u00fcnstige S\u00fcdwind noch schwach ist. Wir m\u00fcssen n\u00e4mlich zuerst aus der Bucht 7 Meilen s\u00fcdw\u00e4rts. Das klappt auch sehr gut, und weiter geht es an der flachen Ostk\u00fcste nach Norden. Der Wind ist aber immer noch zu schwach zum Segeln, sodass wir zwar alle Segel gesetzt haben aber trotzdem den Motor mitlaufen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ostk\u00fcste ist eigentlich wenig spektakul\u00e4r, aber unter Wasser doch interessant. Vor der K\u00fcste erstreckt sich n\u00e4mlich \u00fcber mehrere Meilen ein Flachwassergebiet, auch auf einige Riffs muss man aufpassen. Es gibt sogar einen Hinweis auf einen bei einem Erdbeben versunkenen Ort.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Weiterfahrt nach Samothraki verl\u00e4uft ruhig und wir machen um 17 Uhr in der Hafenstadt Kamariotissa fest. Allerdings ist das gar nicht so leicht weil der Hafen unerwartet voll ist und die Gastliegepl\u00e4tze alle belegt sind &#8211; und dann auch noch zeitgleich die dicke F\u00e4hre von Alexandroupolis in den Hafen einf\u00e4hrt! Zum Gl\u00fcck macht uns doch noch eine weitere 32er, eine franz\u00f6sische Dufour rechtzeitig Platz, sodass wir schlie\u00dflich l\u00e4ngsseits an den Kai kommen, Ehe die F\u00e4hre die Anker lautstark herabrasseln l\u00e4sst!!! Puh &#8211; das nennt man TIMING! Wir machen auch gleich die Bekanntschaft mit dem netten Ehepaar aus Cherbourg auf der 32er &#8218;Tatihou&#8216;. Dahinter liegt eine weitere franz\u00f6sische Wauquiez, die wir schon in Marathokampos und Oinousses begr\u00fc\u00dft hatten. Kurz nachdem die F\u00e4hre den Hafen wieder verl\u00e4sst, steigt mitten im Hafen eine riesige schwarze Blase auf. Zuerst denken wir an einen Walfisch (!), bis sich dann kreisf\u00f6rmig drumherum dicke Schlammbrocken im Hafen mit \u00fcblem Faule-Eier-Geruch verbreiten! Ekelhaft! Die K\u00fcstenwache sagt, das passiere nicht immer, nur manchmal, und es w\u00e4ren &#8222;nur&#8220; Pflanzen vom Untergrund! Na prima, das ist ja tr\u00f6stlich!<\/p>\n\n\n\n<p>Am folgenden Tag wollen wir erst einmal ankommen und die weitere Zeit planen. Wir kaufen ein und machen das Boot klar. Erst mittags fahren wir in die Chora mit dem Bus. Das Dorf (eigentlich die Hauptstadt) liegt zauberhaft in den Berg eingef\u00fcgt. Schmale Gassen f\u00fchren zu einer alten Burg. Die Touristensaison hat noch nicht begonnen, so sind die meisten Gesch\u00e4fte und Tavernen geschlossen. Wir finden aber immerhin eine, die uns k\u00f6stliche Kleinigkeiten zum Essen anbietet. Der Wirt spricht deutsch wie \u00fcbrigens gef\u00fchlt die halbe Insel. Ganz viele haben eine Zeit lang in Deutschland, meist im Raum Stuttgart gearbeitet. So gut gest\u00e4rkt machen wir uns auf zu einer Wanderung in das Tal, wo das Heiligtum der Gro\u00dfen G\u00f6tter liegt. Wir haben das Museum und die St\u00e4tten vor zwei Jahren besichtigt und waren sehr beeindruckt. Die Wanderung f\u00fchrt haupts\u00e4chlich auf der wenig befahrenen Stra\u00dfe entlang. Links und rechts beeindruckende Steilw\u00e4nde in das Saosgebirge. \u00dcberall sehen wir Felsspalten, durch die bei Regen das Wasser rauscht, \u00fcbers\u00e4t von Oleander-W\u00e4ldern! Erst die letzten zwei Kilometer f\u00fchren dann durch Pinien- und Platanenw\u00e4lder zu dem Heiligtum. An der Stra\u00dfe angekommen nehmen wir einen Kaffee in einer schattigen Taverne und fahren dann mir dem p\u00fcnktlich fahrenden Bus zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img_20240603_160042948_hdr3271761192752161385-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1649\" srcset=\"https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img_20240603_160042948_hdr3271761192752161385-768x1024.jpg 768w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img_20240603_160042948_hdr3271761192752161385-225x300.jpg 225w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img_20240603_160042948_hdr3271761192752161385-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img_20240603_160042948_hdr3271761192752161385-640x853.jpg 640w, https:\/\/whitesatin.website\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img_20240603_160042948_hdr3271761192752161385.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Boot angekommen kommen wir mit Dominique und Christine von der Ar Chaden III n\u00e4her ins Gespr\u00e4ch, sie laden uns zu einem Ap\u00e9ro auf ihre Wauquiez. Wir tauschen die \u00fcblichen Informationen (woher, wohin, welche Erfahrungen) aus und machen uns zum Abschluss des Tages einen leckeren Salat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da der urspr\u00fcngliche Text und die Fotos aus Versehen gel\u00f6scht wurden, gibt es nun eine neue Version: Wir verlassen Moudros morgens um 6 Uhr, da der angesagte und f\u00fcr uns&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1623,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-1579","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-9","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1579","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1579"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1579\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1671,"href":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1579\/revisions\/1671"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1623"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1579"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1579"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/whitesatin.website\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1579"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}