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lange Törns 2 Sigri (Lesbos)

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Das schöne am Segeln ist ja, dass man morgens nie weiß was der Tag einem bringt, sagte schon Peyton!

Vorhergesagt waren wieder schwache Winde und fast 60 Meilen liegen vor uns. So haben wir uns nach der Erfahrung von gestern und auf ein zwar lautes (durch den Motor) aber bequemes Fahren eingerichtet. Dem war nicht so . Kaum sind wir aus der geschützten Hafenecke raus, kommt zwar immer noch kein Wind, aber eine Ein-Meterwelle aus SW. Damit hatten wir gar nicht gerechnet. Ein Blick auf den Wetterbericht von lamma bestätigt allerdings, dass an der ganzen Westküste von Chios dieser Wellengang herrschen wird. Das heißt übles Schaukeln. Wir sichern alles was herunterfallen könnte und lesen immerhin, dass es an der Nordspitze dann ruhiger werden soll. Wir hätten sonst wahrscheinlich etwas anderes überlegt. So halten wir durch, und in der Tat, die Welle nimmt erheblich ab und es kommt auch Wind. Über eine Stunde können wir Schmetterling segeln und machen super Fahrt, noch unterstützt von einer Strömung zwischen einem halben und einem Knoten. Nach einer Stunde müssen wir aber dann doch wieder den Motor anwerfen, kommen aber sehr zügig voran und sind um 18 Uhr in Sigri.

Der Anker hält schon beim ersten Einfahren, außer uns liegt nur noch ein zweites Boot in der Bucht, sodass wir happy kochen zum Abendessen und den Abend ausklingen lassen.

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