Wir erledigen morgens noch Resteinkäufe und nehmen noch das Restwasser fürs Geld (!) , dann Fahrräder einpacken und warten auf die Marineros, die uns aus unserer Ecke heraushelfen sollen. Nachdem sie nach 45 Min. noch nicht gekommen sind, schafft Gu es mit Rückwärts-Herausfahren auch alleine!
Unterwegs entscheiden wir uns an der Westküste entlang nach Arki zu fahren. Wir können gut segeln, da die Welle niedrig ist und der Wind gnädig aus Nordwest bläst. Auf Arki sind alle Bojen bei Isidoros belegt. In Maratho gibt’s keine einzige Boje mehr. Man kann nur auf dubiosem Grund ankern. Also fahren wir in unsere Lieblings-Ankerbucht Tiganakia. Leider liegt gerade auf unserer Idealstelle ein Motorboot, so dass wir provisorisch den schlecht haltenden Ankergrund davor nehmen müssen. Zum Glück fährt das Motorboot gegen Abend ab und wir können gut auf 2,30 (!) erneut ankern. Es ist eine märchenhafte Abendstimmung. Türkises Wasser ((17°) und absolute Ruhe! Wir essen unser Bohnengericht, das WD am Tag zuvor vorgekocht hat und gehen früh schlafen. Eine herrliche und lange Nacht mit tollem Sternenhimmel erwartet uns.
Am nächsten Vormittag können wir dann eine freigewordene Boje bei Isodoros ergattern, wo wir einen echten Faulenzer-Tag verbringen. Das Wasser erreicht gegen Abend doch tatsächlich 20°. Da muss geschwommen werden!