Savvi Marine Platamonas
Wir wagen trotz ständiger Unwetterwarnungen auf dem Handy die Fahrt nach Platamonas. Bereits um 6.45 legen wir ab (in der Nacht ist noch ein Charterschiff angekommen!!!), da in der Früh der Regen etwas milder ausfallen soll. Und so kommt es auch. Wir bleiben trocken bis 1Std vor Ankunft im Hafen. Da blitzt, donnert und schüttet es aus allen Eimern. Bei der Einfahrt bekommen wir endlich unter Ch 09 Kontakt und ein Hafenhelfer (Marko) weist uns in Ölzeug den Weg. Ich weiß nicht wie wir den Anleger ohne ihn geschafft hätten! Nun liegen wir sicher direkt am Hafencafé und entledigen uns erstmal unserer klatschnassen Sachen. Wir warten das Gewitter dann ab ehe wir an Land gehen.


Als sich schließlich das Wetter beruhigt und wir den lieben Marko mit 10€ Trinkgeld für die Hilfe entlohnen, bemerken wir erst einmal wo wir überhaupt sind: am Fuße des Olymps! Noch verhüllt er sein Haupt, wie er es in Zukunft noch häufiger tun wird, doch lassen sich die majestätischen Gipfel erahnen.



Wir erkunden den (etwas uninteressanten) Badeort und merken, dass wir mitten im Touristenzentrum der umliegenden Provinzen, sowie Bulgariens und Serbiens sind! Sobald der Regen abgeklungen ist, werden Tische und Stühle abgewischt und in allen Cafés die übliche Pop-Musikberieselung angestellt. Auch neben uns im Café. Dort sind alle Kellner und Mitarbeiter samt Chef Dimitris unglaublich nett zu uns (immerhin zahlen wir 29€ pro Tag).
Den folgenden Tag wollen wir zum Wasch-, Putz- und Versorgungstag erklären, zumal es immer wieder schüttet. Auch organisieren wir die Automiete für die folgenden zwei Tage.
Inzwischen füllt sich der ganze Ort und auch unser Hafencafé mit Gästen: es beginnt das 2-tägige orthodoxe Pfingstfest. Womit wir aber nicht gerechnet haben: direkt gegenüber im Café legt ein DJ House-Musik auf, in einer Lautstärke, dass alle Teile unseres Bootes im Umpts-Rhythmus zu vibrieren beginnen. An Schlaf ist nicht zu denken. Auch Oropax hilft da wenig, da das ganze Bett mit dem Beat mitvibriert!
