Nach schönem Frühstück baden wir noch herrlich erfrischend bei 19,6•, und dann geht’s los nach erfolgreich überbrücktem Motorstart Richtung Posidonio. Wir wollen noch eine Nacht dort vor Anker verbringen ehe Samos Marina angesagt ist: erstens wegen des angekündigten 5-6 Bft von Nord und zweitens wegen einer neuen Starterbatterie, welche bereits für uns unterwegs ist.
Wir motoren die meiste Zeit in bewegter See mit wenig Wind aus (meist) Ost gegenan (es war Nordwest angesagt, aber das ist für uns ein bekanntes Phänomen kurz vor der Türkei!) ; die ein oder andere Halbestunde segeln wir auch, lassen aber den Motor stets im Leerlauf mitlaufen. Auf halber Strecke erfüllt ein ekliger Geruch das Boot. Gundels Spürnase stellt schnell fest, dass es die kaputte Starterbatterie ist, die ihre Gase absondert, weil wir sie die ganze Zeit mitlaufen lassen anstatt nach der Überbrückung abzukoppeln. Das tut WD flugs, und schon ist die Luft wieder rein! Gegen 16.30 erreichen wir dann problemlos aber mit stetem Gegenstrom Posidonio. Es gibt nur fünf weitere Boote, so dass wir schnell einen guten Platz finden. Wir lassen den Tag mit Faulenzen und Schwimmen (nur WD, 19,6 •) und einem Sundowner ausklingen. Eine ruhige Nacht steht uns bevor, eingeläutet nur durch Hundegebell und Geheul der Goldschakale!!!

